Adolphe Braun

Adolphe Braun (1812 - 1877)
- vom Musterzeichner zum prominenten Fotografen und Unternehmer -

von Hartmut Wettmann, Berlin


Adolphe Braun, geboren am 13. Mai 1812 in Besançon war ein außergewöhnlich erfolgreicher Mann. Er war zunächst Zeichner und Designer von Stoffmustern in einer Kattundruckerei in Mulhouse. 1847 wechselte er als immerhin fünfunddreißigjähriger zur Fotografie und eröffnete ein Studio in Dornach. Er fand viel Anerkennung im Laufe seiner Tätigkeit als Fotograf, seinen eigentlichen wirtschaftlichen Erfolg erreichte er jedoch als Verleger seiner Bilder und als Inhaber der größten Vervielfältigungsanstalt Europas. Als Fotograf legte er zunächst einen deutlichen Schwerpunkt auf die Wiedergabe von Graphiken und Gemälden, blieb insoweit seinem früheren Beruf verhaftet. Doch bald waren auch seine Landschaftsaufnahmen ein außerordentlicher Erfolg. Am Beginn seiner Fotografentätigkeit stellte er eine Sammlung von Studien zusammen, die sich speziell an Zeichner wendeten, die an einem Dekor mit floralen Motiven arbeiten (300 Tafeln). Braun dachte dabei vor allem an die Maler, die mit ihren Kartons die benachbarte Mühlhausener Textilfabriken belieferten. Ihnen bot er fotografische Wiedergabe von Blumenstücken an. Die Sammlung wurde bei der Weltausstellung 1855 in Paris mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. 1859 veröffentlichte er 'Alsace photographiée', eine Sammlung von 120 großformatigen Fotografien. 1862 erhielt er auf der Londoner internationalen Ausstellung für photographische Bilder eine Medaille 'für Photographien nach Blumen, Ansichten etc'. Bereits zu diesem Zeitpunkt verfügt Braun über 15 000 verschiedene stereoskopische Ansichten. Sein Archiv wurde ständig erweitert. Sowohl er selbst als auch sein Sohn bereisten Belgien, die Niederlande, Luxemburg und das Rheinland im Jahr 1864 und machten etwa 1200 Aufnahmen.
Hotel-et-Monument-du-Drachenfels


Braun machte sich einen Namen als Fotograf des Louvre und vieler andere europäischer Museen, von Stadtansichten von Florenz, Wien, Basel und Landschaftsansichten von Frankreich und Deutschland, vor allem aber der Schweiz. Sehr bald hatte er den Ruf, als kühner Fotograf 'mitten im Eis und Schnee auf den Grands Mulets mit seinem Uhrwerksapparat' zu arbeiten und 'große Collodionplatten in einem Silberbad' zu präparieren, 'das durch eine Spiritusflamme vor dem Frieren geschützt wird'. 'Denn wer sonst', schwärmt ein Zeitgenosse, 'hat sich erkühnt, die Alpen zu ersteigen und wie er mit einem Panorama-Apparat hunderte von Ansichten von 20X9 Zoll aufzunehmen?'
Panoramenbilder erregten damals Aufsehen. Braun benutzte eine Johnson'sche Rotations-Camera mit einem Gesichtswinkel von 130 Grad. Johnson war es gelungen, für die Pantoscopie Company in London eine kleine Kamera mit kleinem Objektiv und kurzem Focus zu entwickeln, das eine bewegliche Kassette besaß und mittels eines 'einfachen Uhrwerks nach dem Prinzip der gewöhnlichen Genfer Spieldosen in eine drehende Bewegung versetzt (wurde), welche durch eine Windfliege reguliert wird.' Braun kaufte im Frühjahr 1865 zehn dieser Kameras für 10.000 Franc. Seiner Serie aus den Schweizer Alpen folgte 1868 eine prächtige Sammlung von den 'verschiedenen interessanten Gegenden und Ruinen Roms'. Ein englischer Kritiker schwärmt, sie seien vorzüglich gelungen und 'geben eine viel richtigere Idee von der ewigen Stadt und ihrem seltsamen Gemisch von alten und modernen Bauwerken'.
Bei den damals üblichen 'Photographischen Ausstellungen' erhielt er zahlreiche Anerkennungen, so 1865 eine Auszeichnung in Berlin, 1867 eine Silbermedaille in Paris und eine Auszeichnung in Hamburg für 'Reproduktionen nach Handzeichnung alter Meister' aus den Sammlungen des Louvre und anderen europäischen Museen, und Abdrücke von den genannten Schweizer Ansichten. 1869 erhielt er eine Silbermedaille in Altona, 1875 eine Goldmedaille in Paris 'für brilliante und zahlreiche Sammlung von Reproduktionen nach berühmten Meistern', 1876 eine Silbermedaille in Brüssel. Seit 1867 war er Mitglied der Société française de photographie.
Das Geschäft lief so gut, dass Braun 1867 ein Studio in der Rue Cadet in Paris eröffnen konnte. Bald beschäftige er zahlreiche Fotografen. Aber auch er selbst blieb nach wie vor selbst als Fotograf tätig.
Der Eintrag im 'Bottin' von 1868 lautet: "Braun (A), photographe de S.M. l`Empereur à Dornach (Haut-Rhin), dépôt, rue Cadet 14. Collections des dessins des grands maîtres des musées du Louvre, Florence, Vienne, Bâle et Saxe-Weimar, reproduits par le procédé inaltérable au charbon et tirés en couleur. Vues panoramiques et stéréoscopiques de France, Suisse, Savoie, Belgique et Allemagne, rue Cadet 14".

Embouchure-de-la-Lahn


Eine besondere Ehre wurde Braun zuteil als ihn die französische Regierung einlud, 1869 die Eröffnung des Suezkanals zu fotografieren. Bei dieser Arbeit unterstützte ihn sein Sohn Gaston. Braun gab im Folgenden mehrere Serien von Ägypten heraus.
Braun wird von einem Zeitgenossen als 'ein großer, schöner Mann, von mittlerem Alter, sehr ruhig und höflich, aber von erstaunlichem Selbstbewusstsein und Vertrauen auf die eigene Kraft' beschrieben. Es wird dieses Vertrauen in die eigene Kraft gewesen sein, das ihn befähigte, in Dornach die größte Vervielfältigungsanstalt Europas aufzubauen. Ab etwa 1862 schuf Braun ein industrielles Unternehmen, in dem Fotografien und Stereografien in großen Mengen hergestellt und verlegt wurden. Dabei benutzte er sehr bald in erster Linie das Kohledruckverfahren. Dabei handelt es sich um ein Umkopierverfahren, das sich Sir Joseph Wilson Swan aus Newcastle-upon-Tyne, England 1864 hatte patentieren lassen.. Dünnes Papier wurde mit einer Gelatineschicht überzogen, in der Kohlepartikel enthalten waren. Es wurde durch Eintauchen in eine Kaliumbichromatlösung lichtempfindlich gemacht und nach dem Belichten auf ein zweites Blatt umkopiert. Das Verfahren fand wegen der guten Haltbarkeit und der reichen Tonwertskala rasch große Verbreitung. Braun hatte 1866 von Swan die Rechte auf das Verfahren für Frankreich und Belgien erworben. Nun führte er es 'im Grossen praktisch' ein, 'gleichzeitig mit der Fabrikation sämtlicher dazu erforderlichen Papiere, die durch ihre Qualität sich die Anerkennung der Fachleute erworben haben. Dieser Druck, nicht zu verwechseln mit photographischem Pressedruck, welcher gleichfalls nach mehreren Methoden bei Braun ausgeübt wurde, eignet sich ganz vorzüglich zur Wiedergabe von Handzeichnungen und Aquarellen, 'denn das verschiedene, von dem Künstler benutzte Zeichenmaterial Tusche Rot und Bleistift und Kreide, wie das zuweilen gefärbte Papier lassen sich im Pigmentverfahren, unähnlich jedem anderen Verfahren mit größter Treue wiedergeben'. Mit hohen Auflagen machte Braun der breiten Öffentlichkeit eine große Anzahl von Handzeichnungen berühmter Meister aus fast allen Museen Europas zugänglich. Besondere Aufmerksamkeit erregten die Reproduktionen der Michelangelo Fresken an der Diele der Sixtinischen Kapelle in Rom. Auch mit der Wiedergabe berühmter Gemälde erlangte Braun in wenigen Jahren Weltruf. Bereits

Das Unternehmen in Dornach muss in der damaligen Zeit wirklich beeindruckend gewesen sein. In einem Beitrag aus dem Jahr 1868 ist nachzulesen: 'Braun hat mit großer Energie das neue Druckverfahren in die Hand genommen. Die kolossalen Unternehmungen, die er damit verbunden, machten eine großartige Anlage der Druckanstalt zur Notwendigkeit. Eine Dampfmaschine von 6 Pferdekraft reibt die zur Herstellung des Kohlepapiers erforderten Farben auf vierzehn Stahlmühlen, treibt einen zum Empfindlichmachen des Papiers dienenden Apparat, satiniert die Abdrücke vor dem Entwickeln und Übertragen und entfernt die in großer Menge lästigen Benzoldämpfe durch eine in der Minute 1200 Umdrehungen machende Windmühle. Die übrige Einrichtung ist entsprechend. Das Etablissement beschäftigt mehr als siebenzig Personen. Täglich werden vierhundert Kohledrucke von 20 X 15 Zoll fertig und in nächster Zeit sollen fünf- bis sechshundert geliefert werden.'
Cathedrale-de-Bonn


Einen Besuch in dem Braunschen Unternehmen beschreibt der bekannte englische Fotograf und Autor Thomas Sutton im gleichen Jahr: 'Am nächsten Morgen standen wir vor einem schönen eisernen Thorweg mit einer Portierloge an der Seite, und einer Art Park mit stattlichen Bäumen dahinter. Dies war der Eingang zu dem Etablissement. Ein großer Bernhardiner sprang auf uns los, aber er erkannte in mir sogleich einen guten Freund seiner Rasse und wir wanderten freundschaftlich einen breiten Fahrweg weiter, bis das Gebäude und große Reihen von Kopierrahmen sichtbar wurden. Das Gebäude war charakteristisch und erzählte seine Geschichte so deutlich, dass ich wünschte, es gäbe deren manche in der Welt zu beschreiben. Alles trug den Stempel glücklicher Unternehmungen aufgedrückt. Ein schönes altes Wohnhaus war Jahr auf Jahr allmählich so vergrößert worden, wie es die Zwecke eines fortwährend sich ausdehnenden photographischen Geschäfts verlangten, bis schließlich das alte Wohnhaus ganz von Gebäuden umringt und die Familie daraus vertrieben war. Herrn Braun's neues Wohnhaus ist ein prächtiges Schloss mit vierhundert Morgen Land rundherum, die erst kürzlich angekauft und angelegt wurden. Die neue Anlage ist von der alten nur durch die Straßburger Eisenbahn getrennt, die man jederzeit überschreiten kann. Um sich zuweilen von seinen photographischen Arbeiten zu erholen und den Strom seiner Ideen zu unterbrechen, amüsiert sich Herr Braun damit, achtzig Kühe, zehn Pferde etc. zu halten und rationelle Landwirtschaft zu betreiben. Ich wurde in einen Raum geführt, der ehemals der Salon des alten Hauses gewesen und nun ein Comptoir ist. Drei seiner Wände waren mit Kohlebildern in allen Größen und Farben bedeckt, und an der vierten waren Gefächer mit kolossalen Mappen. Welches Vergnügen versprach ich mir davon, diese zu durchblättern. (...)
Das Verfahren, nach dem Herr Braun gegenwärtig arbeitet, besteht in folgenden Operationen:
1. Ein Blatt Papier wird auf einer Seite mit einer Mischung von doppeltchromsaurem Kali, Gelatine und fein zerteilter Kohle (oder irgend einem Farbstoff) überzogen.
2. Die schwarze Seite wird unter einem Negativ dem Licht ausgesetzt.
3. Ein Blatt Papier, das auf einer Seite mit Kautschuk bedeckt ist, wird mit der Kautschukseite auf das belichtete Papier gelegt und damit durch die Presse gezogen.
4. Die das Bild einschließenden Blätter werden in heißes Wasser getaucht und von einander getrennt, wobei das anfänglich als Unterlage dienende Papier sich ablöst und das Bild am Kautschuk haften bleibt. Das Bild ist in diesem Zustand umgekehrt.
5. Das Bild auf Kautschukpapier wird mit Gelatine bestrichen, auf feuchtes Papier gelegt und damit durch die Presse gezogen.
6. Die Rückseite des Kautschukpapiers wird nun mit Benzin befeuchtet, welches das Kautschuk auflöst; die beiden Papiere lassen sich nicht voneinander trennen, das Bild bleibt auf der gelatinierten Fläche hängen.
7. Die Gelatine wird durch Eintauchen in Alaunlösung unlöslich gemacht.'
Die so hergestellten Bilder werden von fachkundigen Zeitgenossen als sehr schön beschrieben, 'ebenso scharf und zart wie Silberbilder, so dass man sie kaum von einander unterscheiden kann. Sie sind nicht teurer als Silberbilder, das Publikum kann also zufrieden sein.' In seiner Beschreibung führt der Besucher weiter aus, Braun habe fünftausend Pfund Sterling angelegt, um sich für den Kohledruck einzurichten. Er beschäftige etwa vierzig Leute; die Satinierpressen und andere Maschinen würden durch eine Dampfmaschine in Bewegung gesetzt. 'An dem Tage, an dem ich dort war, wurden morgens 600 Abdrücke belichtet und abends entwickelt. Die eine Hälfte dieser Bilder war rot, die andere sepia. Misslungene Abdrücke gab es sehr wenig, und diese wenigen waren nicht durch unrichtige Belichtungszeit verdorben. Ich fragte, ob ein Photometer angewendet werde; mit Lächeln wurde mir geantwortet, dass dies nur Spielzeug für Amateure sei. Die Negative werden nach ihrer Dichtigkeit in drei Gruppen rangiert und jede Gruppe wird belichtet; die Erfahrung lehrt bald, wie lange man belichten muss. Es war ein grauer, trüber Morgen, aber die Belichtungszeit war sehr kurz, weil das Chrompapier viel empfindlicher ist, als Chlorsilberpapier. Das Chromsalz, die Gelatine und die Tusche oder Farbe werden am Nachmittag gemischt und warm auf das Papier gebracht. Dies bleibt über Nacht hängen und ist am nächsten Morgen trocken. Das empfindliche Papier hält sich nicht länger, als höchstens zwei Tage. Die Papierbogen werden mit den Enden aneinandergeheftet und bilden eine lange Rolle, die über zwei Zylinder gehen, deren einer unter der Decke, der andere über einen mit der Gelatine gefüllten Trog geht. Wenn die Zylinder in Bewegung gesetzt werden, zieht sich eine Seite des Papiers über die Mischung und bedeckt sich mit der empfindlichen Gelatineschicht. Die Kautschuklösung wird in ähnlicher Weise aufgetragen. Es überraschte mich sehr, dass die Kohlebilder bei Tageslicht entwickelt wurden; aber man sieht leicht ein, dass Licht die Gelatine unter Wasser nicht unlöslich machen kann. Das Ablösen der Papiere beim Übertragen ging sehr leicht und sicher vor sich; aber das abgelöste Papier zerriss jedes mal und konnte nicht wieder gebraucht werden. Das Verfahren wird dadurch teuer und Herr Braun sagte mir, dass esviel mehr koste, als Silberdruck. Ich erzählte ihm, dass in einem Journal mitgeteilt worden sei, er habe alle Silberbilder verbrannt. Er lachte herzlich und nahm mich an ein Fenster, vor dem dreihundert Kopierrahmen lagen. 'In allen diesen Rahmen ist Silberpapier', sagte er, 'ich verwende es noch immer für Bilder, auf die kein großer Wert gelegt wird.' Später sah ich ganze Haufen von Silberbildern zuschneiden und aufkleben.'
In der Schilderung wird weiter ausgeführt, Braun bewahre sein Negative im Keller auf, der durch die Dampfmaschine schwach erwärmt werde immer die gleiche Temperatur habe. Das 'Abspringen der Schicht' komme daher niemals vor.
Bei der Beschreibung der Qualität der Panoramabilder kommt Sutton ins Schwärmen. 'Ein paar Stunden verwendete ich auf die Durchsicht einiger Mappen mit Braun's Schweizer Panoramen; diese umfassen ein Drittel des ganzen Horizonts und sind bis zu zwanzig Zoll lang. Es sind die interessantesten und schönsten Bilder, die ich je gesehen. Hr. Braun hat deren ungefähr vierhundert aufgenommen. Die Wiedergabe der Wolken und des Horizonts ist wunderbar. Die Schweizeransichten von Frith und England sind gar nicht damit zu vergleichen. Erst durch Johnson's sinnreiche Blendenvorrichtung ist es möglich geworden, so schöne Effekte zu bekommen, die fast den Hauptreiz der Alpenbilder ausmachen.
Die Bilder, die Hr. Braun in Kohle und Pigment druckt, sind meist nach Kopien alter Meister, Die Photographie ist das einzige Mittel, solche Werke treu wiederzugeben, und nur der Kohledruck gestattet, sie in den Farben des Originals zu kopieren.'

Mayence-Le-port


Den Deutsch-Französischen Krieg überstanden Braun und sein Unternehmen offenbar unbeschadet. Zunächst gab es skeptische Stimmen: 'Viele photographische Prozesse sind in Frankreich patentirt, in Deutschland nicht. - Nun hat z.B. Braun zu Dornach im Elsass beträchtliche Summen, man spricht von 20.000 Thlrn., für das Recht bezahlt, das Swan'sche Kohleverfahren, dass in Frankreich durch Patent geschützt ist, ausüben zu dürfen; wie wird es damit werden, wenn das Elsass wieder an Deutschland fällt, wo kein dearartiges Patent für diese Erfindung besteht? Wahrscheinlich wird Herr Braun hierdurch bedeutenden Schaden erleiden'. Bald zeigte sich aber, dass Braun mit seinem Unternehmen keinen Schaden nahm: 'Nach der Annexion des Elsass durch das deutsche Reich fand er sich ungleich rascher als die Mehrzahl seiner Landsleute in die neuen Verhältnisse. Im Oktober 1876 fotografierte er den deutschen Kaisers in Baden-Baden. Der Kaiser, im Civil dargestellt, hat durch seine eigene Unterschrift dem Bilde das Siegel seiner besonderen Zustimmung aufgedrückt.' Die unselige, heute längst nicht mehr nachvollziehbare Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich, die das Elsass bekanntlich besonders hart traf, fügte dem Unternehmen offenkundig keinen Schaden zu. Die Braun'sche Firma wuchs in den folgenden Jahren weiter.
Quais-de-Cologne


Kurz nachdem er die elegante illustrierten Zeitschrift 'La lumière' gegründet hatte, starb Adolphe Braun am 31. Dezember 1877 'nach längerem Leiden' in Dornach. Das 1876 erworbene Studio auf dem Boulevard des Italiens wurde nach seinem Tode von seinem Sohn Gaston, der Schwiegersohn des Fotografen Louis Pierson war unter der Firma Pierson & Braun fortgeführt..





Quellen:

Walter Koelzer Paris-Photographe, Commercial Photography in Paris 1840-1900 (Datenbank)
Photographisches Archiv (Liesegang), Band IX - Nr. 155 und 156 - Juni 1868
Beaumont Newhall Geschichte der Photographie (Schirmer/Mosel)
Michel Frizot Neue Geschichte der Photographie
Licht - Zeitschrift für Photographie 1871
Oskar Kramer Ueber den Panorama-Apparat von J.R. Johnson in Photographische Correspondenz, Wien 1865



Stand: 24.05.2002